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Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

Salatwaschen für den Ökumenischen Kirchentag

Salatputzen im Akkord.

63 Salatköpfe waschen Gemeindemitglieder der evangelischen Christuskirche. Die Blätter sind für einen Stand am Abend der Begegnung bestimmt.

Salatkopf entblättern, einweichen, waschen, trocken schütteln. Die zwei hauptamtlichen und vier ehrenamtlichen Helfer arbeiten wie am Fließband. 1500 Essen und Getränke wollen die Gemeinden der Christus- und Stephanuskirche am Mittwochabend beisteuern. "Das ist ein Prozent der Gesamtessen", erklärt Florian Sundmacher, der als Jugenddiakon für die Jugendarbeit in beiden Gemeinden zuständig ist. Es sei ein gutes Gefühl, etwas beitragen zu können.

Im Nebenzimmer probt der Chor. Kantor Andreas Handke hat viel zu tun beim ÖKT. Mit dem Kinderchor der Gemeinde gestaltet er den Eröffnungsgottesdienst auf dem Marienplatz mit. Am Samstag führen sie gemeinsam das Kindermusical "Es ist für alle Platz am Tisch" auf, das Handke selbst geschrieben hat.

Die vier ehrenamtlichen Salatwäscher sind Jugendleiter aus den beiden Gemeinden. Matthias Lutz wurde in der Gemeinde der Stephanuskirche konfirmiert. Er und seine Freundin Katharina Heimberger arbeiten im Team: Er zupft die Salatblätter ab, sie wäscht sie.

Wichtige Kleinigkeiten

Viel zu tun hat in diesen Tagen Messnerin Christiane Fischel. Für den Himmelfahrtsgottesdienst, der am Donnerstag im Grünwaldpark gehalten wird, müssen Tischdecken gebügelt und frische Fliederblüten geschnitten werden. "Ich bin stolz, dass bei diesem Großereignis so viel in unserer Gemeinde stattfindet", sagt Fischel. "Da will ich alles tun, damit die Kirche ansprechend hergerichtet ist, auch wenn das heißt, Kirche fegen und Toilette putzen." Dazwischen hat sie Zeit gefunden, die Salatwäscher zu unterstützen.

Fischel ist die Ökumene ein besonderes Anliegen. Sie fühlt sich als katholische Messnerin in der evangelischen Gemeinde selbst als ein Stück Alltagsökumene. Nutznießer der Salatwasch-Aktion sind nicht nur die Gäste des ÖKT, sondern auch Fischels Kaninchen. "Die bekommen nämlich die Salatabfälle", sagt die Messnerin.

Von Stephan Drehmann

 

 

Ob 63 Salatköpfe reichen, muss sich zeigen

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