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Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

Nina Hagen: Ein neuer Jesus-Freak

Egal, ob Katholik, Protestant oder Punk: Das Vater Unser ist ein Gebet, das alle vereint. Neu-Christin Nina Hagen, für Punk und verrückte Aktionen bekannt, drückt in ihrer Musik auch ihre religiösen Gefühle aus. Als Hinduistin sang sie "Om Namah Shivaya", als Protestantin betet die Punkröhre das "Vater unser" mit Gitarre, unplugged. Christine Ketzer und Patricia Kämpf über die punkigste Predigerin des Kirchentages.

Vater Unser gerockt

Wenn sich die "Mutter des Punk" taufen lässt, ist das schon mal etwas Besonderes. Wenn sie es dann auch noch mit über 50 Jahren tut - umso mehr. Beides trifft auf Nina Hagen zu. Denn zum evangelischen Glauben fand die schrille Musikerin erst nach mehreren Religionsausflügen in den Hinduismus . Heute lebt sie ihn auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Gotteshaus im Ostblock

An Nina Hagen ist alles schrill, sogar ihre Handtasche. Darauf ist Jesus abgebildet. Ein kitschiger und in allen Farben schillernder Jesus. Irgendwie so wie Nina Hagen selbst. Doch die heute 55-Jährige hat nicht immer an Jesus geglaubt. Aufgewachsen in einem atheistischen Elternhaus in der DDR flüchtete sie sich als Kind nach Polen. Dort fand sie Ruhe in einem Gotteshaus in Danzig.

Punkige Predigt

Auch wenn man es ihr nicht ansieht, Nina Hagen taugt durchaus als Predigerin. So funktioniert sie kurzerhand die Bühne in Halle C1 in eine Kanzel um und macht aus dem Messegelände ein Gotteshaus. Denn wenn es nach Nina Hagen geht, sollte jeder Mensch Jesus Christus in seinem Herzen tragen.

Und was halten die ÖKT-Besucher vom Gottesdienst à la Hagen?

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