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Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

3000 Menschen mit Behinderungen beim 2. ÖKT

Das Begegnungszentrum „ÖKT-Barrierefrei!“ unterstützt Menschen mit besondere Bedürfnissen. Foto: Karola Kalweit

Bis zu 3000 Besucher mit körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderungen werden beim Ökumenischen Kirchentag in München erwartet. „Rund 2000 Menschen haben sich offiziell angemeldet, wir erwarten aber wesentlich mehr aus der Region München“, sagte Janthe Schröder vom Begegnungszentrum „ÖKT Barrierefrei!“ am Mittwoch in der bayerischen Landeshauptstadt.

Der Ökumenische Kirchentag München steht im Zeichen der Inklusion.  Das auf dem Messegelände eingerichtete Begegnungszentrum „ÖKT-Barrierefrei!“ solle Menschen mit besonderen Bedürfnissen die Teilnahme und Teilhabe am ÖKT ermöglichen, erklärte Michael Hoffmann, Vorsitzender der Koordinierungs-Kommission.

Zentrum „ÖKT-Barrierefrei!“ bietet Fahr- und Begleitdienst

Gebärdendolmetscher übersetzen den ökumenischen Eröffnungsgottesdienst auf der Theresienwiese für Gehörlose, parallel dazu findet auf dem Marienplatz ein Eröffnungsgottesdienst in einfacher Sprache statt. An über 60 Veranstaltungsorten stehen Induktionsschleifen für Menschen mit Hörgerät zur Verfügung. Mit Hilfe der Schleifen können Schwerhörige auch Großveranstaltungen gut mithören. Das Zentrum „ÖKT Barrierfrei!“ stellt einen Fahr- und Begleitdienst und bietet einen Service für Rollstuhlfahrer. 

ÖKT-Teilnehmer mit Behinderung stehen selber auf der Bühne. Foto: kirchentag.de

geistig Behinderte als Pantomime

Menschen mit Behinderungen prägen den Kirchentag auch aktiv mit: Auf der Caritas-Bühne am Marienhof spielen geistig Behinderte Pantomime, im „Freiheiz“ wird das bilinguale Musical „Simon – the Lonely Stranger“ aufgeführt. Jeweils ein Schauspieler und ein Gebärdenschauspieler verkörpern dieselbe Rolle.

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