Logo & Link zu der Startseite

Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

Teilnehmer sollen Zeichen im Alltag setzen

Teilnehmer des ÖKT können ihre Selbstverpflichtung in eine Box werfen.

Der 2. Ökumenische Kirchentag will seine Teilnehmer dazu bringen, kleine Zeichen der Hoffnung im Alltag zu setzen. Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung sind Themen, die auf dem ÖKT diskutiert werden. Bei leeren Worten soll es nicht bleiben. Jeder Teilnehmer ist einer Selbstverpflichtung aufgefordert Konsequenzen im Kleinen zu ziehen.

 

Gefühl der Ohnmacht entgegen wirken

Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung. Für Tamara Wendt sind das zwar wichtige Themen, doch oft erscheinen sie unerreichbar. „Die sind so überirdisch, dass ich mich manchmal so hilflos fühle“, sagt die 17-Jährige Helferin aus Braunschweig. Beim 2. Ökumenischen Kirchentag wollen die Organisatoren genau diesem Gefühl der Ohnmacht entgegen wirken.


Zeichen im Kleinen setzen

Mit sieben biblischen Worten und sieben Fragen werden die Teilnehmer aufgefordert, Konsequenzen aus dem Ökumenischen Kirchentag für den eigenen Alltag zu ziehen. Dabei kommt es nicht auf die großen Themen an. Jeder soll im Kleinen versuchen, ein Zeichen zu setzen. Und darauf sein Wort geben, weil eine gerechte Welt jeden angeht.

ÖKT soll nachhaltig wirken

Für Renate Nebusch etwa kann Frieden in jeder Begegnung gelebt werden. Bei der Fahrt mit dem Bus nach Hause, im Supermarkt, auf der Straße. Sie spricht vom empfindsamen und aufmerksamen Leben, das jeder umsetzen kann. Die Selbstverpflichtung gehört für Theodor Bolzenius, Pressesprecher des 2. ÖKT, zum Christsein und ist Bestandteil des Kirchentagsmottos „Damit ihr Hoffnung habt“. „Wir werden auf dem ÖKT viele Diskussionen führen“, sagt Bolzenius. „Aber wir wollen uns auch Anregungen geben für unseren Alltag, damit der Kirchentag nachhaltig wirkt.“


Flyer zur Selbstverpflichtung

Bei allen Veranstaltungen und auf dem Messegelände liegen die Flyer zur Selbstverpflichtung aus. Bolzenius wünscht sich von den Teilnehmern, dass die sich in einer ruhigen Minute Gedanken machen über ihre Mitmenschen, die eigenen Prioritäten, das eigene Handeln. Wer Lust hat, kann seine Ideen weiter geben. Auf www.oekt.de/selbstverpflichtung werden die Texte veröffentlicht.
Auch Tamara Wendt hat ihr Wort gegeben. Den Begriff Verpflichtung mag sie jedoch nicht. Für sie soll der Kirchentag ganz freiwillig und praktisch nachwirken. Tamara hat sich vorgenommen, sich weniger mit ihren Mitschülern zu streiten, ihren Eltern mehr im Haushalt zu helfen und mehr auf Umweltschutz zu achten.  

Mein ÖKT