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Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

Frisch getauft und bestens aufgehoben: Nina Hagen erzählt vom Glauben

Nina Hagen fühlt sich im Glauben bestens aufgehoben. Foto: einfach-nina.de

Im vergangenen Jahr hatte sie sich taufen lassen: Am Samstag berichtete Punklady Nina Hagen (55) auf dem Ökumenischen Kirchentag von ihren Glaubenserfahrungen. „Wir dürfen nie vergessen, dass Christus vor allem bei uns im Alltag leben will“, sagte die schrille Liedermacherin und Schauspielerin bei der Podiumsveranstaltung „Wo Glauben erfahren?“.

Seit sie Gott begegnet sei, fühle sie sich bei ihm am besten aufgehoben, sagte sie vor 2500 Zuhörern, die sie auch durch Anekdoten von ihrer katholischen Tante „Muschel“ und mit religiösen Lieder begeisterte. „Ich erkannte: Er liebt mich so, wie mich noch nie ein Mensch geliebt hat und wie auch kein Mensch je lieben kann!“ Hagen hatte sich 2009 im niedersächsischen Schüttorf evangelisch taufen lassen.

"Kirche muss raus aus den Mauern"

 „Die Herausforderung liegt darin, Gott mit einer Welt zusammenzudenken, deren Verfassung es nötig macht, sie ohne Gott zu denken“, sagte der Kölner Theologe Hans-Joachim Höhn. In der heutigen Gesellschaft gebe es zwar noch eine hohe Wertschätzung für historische Kirchenbauten, sagte die Sozialwissenschaftlerin und Theologin Claudia Schulz, aber die Kirche müsse raus aus den Mauern: „Kirche muss experimentell werden und darf nicht immer nur in Kirchengebäuden stattfinden.“

Benediktinerin erzählt vom Leben im Kloster

Die Benediktinerin Sr. Ulrike Soegtrop erzählte von ihrem Leben im Kloster: „Das Kloster ist für mich ein Ort, in dem ich Glauben erfahre im Hören, Bleiben und Wandeln. Das sogenannte Christentum ist vom Ansatz eigentlich keine Institution und nicht an Räume gebunden, sondern eine Gemeinde, die unterwegs ist“, sagte sie.

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