Steinmeier: Nach der Wahlschlappe half mir der Glaube

- Der Glaube hat SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier bei seiner Wahlniederlage geholfen.
Der SPD-Fraktionschef im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, findet beim politischen Engagement Rückhalt in seinem evangelischen Glauben.
Nach der SPD-Niederlage bei der vergangenen Bundestagswahl habe er oft an eine Bibelarbeit über das Thema Zuversicht im Glauben gedacht, die er auf einem Kirchentag gehalten habe, sagte Steinmeier am Donnerstag. „Das hat mir auch in diesen schweren Tagen geholfen“, so der frühere Bundesaußenminister auf dem „Roten Sofa“ der Kirchenpresse. „Die Glaubensgemeinschaft ist mir viel wert“.
Kirche und Politik müssen Glaubwürdigkeit zurückgewinnen
Steinmeier äußerte sich auch zum Programm des Ökumenischen Kirchentags (ÖKT). Er sei sich im Klaren darüber, dass das Thema sexueller Missbrauch im Interesse der Medien an erster Stelle stehe. Dies sei auch ein „angemessener Schwerpunkt“ des Christentreffens. Zugleich behandle der Kirchentag aber auch viele andere wichtige Themen, wie die aus der Finanzkrise zu ziehenden politischen Konsequenzen. In beiden Bereichen hätten Kirche und Politik jeweils „viel zu tun, ihre Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen“.



