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Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

EKD

von Anne Gidion

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist der Zusammenschluss der 22 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen in der Bundesrepublik Deutschland.
Im Auftrag der Landeskirchen vertritt die EKD die evangelischen Standpunkte und Interessen in Staat und Gesellschaft. Hierzu bedient sie sich u.a. einer Reihe von Beauftragten, z. B. für Kultur, Sport oder Medien. Zur Vertretung der Interessen gegenüber der Bundesrepublik und der EU arbeitet ein Bevollmächtigter mit Büros in Berlin und Brüssel. Zentrale Behörde der EKD ist deren Kirchenamt in Hannover. In ihr wirken eine Vielzahl von Werken und Instituten zusammen, z.B. das Diakonische Werk und die arbeitsgemeinschaft der evangelischen jugend. Zur Streitschlichtung besteht eine eigene Gerichtsbarkeit.
Die EKD ist demokratisch strukturiert: Eine Synode (120 Mitglieder) wählt 15 Personen in den Rat der EKD, der die Aufgaben eines Vorstands hat. Geleitet wird die Synode durch eine Präses genannte Person, stets einem Nichtgeistlichem, z.Zt. Katrin Göring-Eckardt. Für den Rat der EKD spricht die für sechs Jahre gewählte Vorsitzende, stets ein leitender Geistlicher einer der Landeskirchen. Zur Zeit hat dieses Amt die hannoversche Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann inne. Die kirchenleitenden Geistlichen treffen sich in der Kirchenkonferenz der EKD.
Mit der Sprache des katholischen Kirchenrechts wäre die EKD ein Teilkirchenverband. Damit entspricht sie der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und dem Verband der Diözesen Deutschlands (VDD). Mit ihrer demokratischen Struktur und ihrem besonderen Interessenvertretungsauftrag ist sie auch mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) vergleichbar.

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