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Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

Katholisch

von Hans-Georg Hunstig

„Katholisch“ ist die Übersetzung eines griechischen Wortes und bedeutet „allumfassend“, „allgemein“, „überall auf der Erde“. So beteten die Christen schon im 4.Jahrhundert im Glaubensbekenntnis, dass sie an die „eine, heilige katholische Kirche“, also die christliche Kirche für alle Menschen glauben. Nach der Trennung der Christenheit infolge der Reformation bezeichnet „katholisch“ die Christinnen und Christen, die Mitglieder der „römisch katholischen“ Kirche unter dem Primat des Papstes in Rom sind.

Die katholischen Christen sollen ihr Leben an Jesus Christus orientieren. Das Selbstverständnis der katholischen Kirche hat zuletzt das 2. Vatikanische Konzil (Weltversammlung aller Bischöfe in den Jahren 1962-1965) formuliert. Danach bilden aufgrund von Taufe und Firmung die Christinnen und Christen das Volk Gottes. Sie „sind“ die Kirche und haben  auf ihre Weise Teil am priesterlichen, prophetischen und königlichen Amt der Kirche. Das alles gilt für Laien, Ordensleute und die geweihten Kleriker (Diakone, Priester, Bischöfe). Durch ihre drei Grunddienste der Verkündigung, der Feier der Liturgie und des Dienstes am Nächsten nimmt die Kirche teil am dreifachen Amt Jesu Christi als Prophet, Priester und Hirte. Die Verherrlichung Gottes und der Dienst am Heil der Menschen gehören dabei unlösbar zusammen.

Die katholische Kirche gliedert sich in Pfarreien (z.T. verbunden in Seelsorgeeinheiten), Dekanate und Bistümer. Die Verbindung erfolgt in Deutschland durch die Deutsche Bischofskonferenz. Das kirchliche Leben wird geprägt durch katholische Jugend- und Erwachsenenverbände, deren Vertretungen  mit Delegierten der Diözesanräte das Zentralkomitee  der deutschen Katholiken bilden. Weltweit bekennen sich gut eine Milliarde Menschen zur katholischen Kirche (17,3 % der Weltbevölkerung),  in Deutschland rund 25 Millionen (30,7 % der Bevölkerung).

 

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