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Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

Wir nehmen uns beim Wort!

Gottes Wort sagt uns seine bedingungslose Liebe zu. Gott wartet auf unsere Antwort. Als seine Geschöpfe möchten wir geschwisterlich miteinander leben. Der 1. Ökumenische Kirchentag hat uns aufgetragen, ein Segen zu sein.

Der 2. Ökumenische Kirchentag ermutigt uns, da wo wir leben, Zeichen unserer gemeinsamen christlichen Hoffnung zu setzen. Glaube und Weltverantwortung gehören für uns zusammen. Darum geben wir uns das Wort, uns entschiedener für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. Nehmen wir uns beim Wort: In ökumenischer Partnerschaft wollen wir uns vor Gott und voreinander verpflichten.

Sieben biblische Worte. Sieben Fragen.

  1. Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn. (Gen 1,27) Wirklich alle?
  2. Gott spricht: Aber ich bin auch bei den Zerschlagenen und Bedrückten. (Jes 57,15) Und Du?
  3. Gott liebt Gerechtigkeit und Recht. (Ps 33,5) Was liebst Du?
  4. Es gibt nicht mehr Mann und Frau, denn ihr alle seid eins in Christus. (Gal 3,28) Warum nicht?
  5. …und Frieden auf Erden (Lk 2,14) Was geht mich das an?
  6. Wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt. (Röm 8,22) Was tust Du?
  7. Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. (Offb 21,4) Was bedeutet das für Dich?

Sieben biblische Worte. Sieben Fragen. Welches Wort fordert Sie heraus? Machen Sie diese Fragen zu Ihrem Herzensanliegen! Prüfen Sie, wie Sie sich in Zukunft engagieren können. Verpfl ichten Sie sich selbst und suchen Sie in Ihrem Lebensumfeld nach Gleichgesinnten – wo immer möglich in ökumenischer Partnerschaft.

Geben Sie einander Ihr Wort!
Schreiben Sie uns, wozu Sie sich verpflichtet haben – ganz konkret! Wir veröffentlichen eine Auswahl der Selbstverpflichtungen hier auf unserer Internetseite.

Alois Glück, Präsident des 2. ÖKT:
Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal (Offb 21,4)

WAS BEDEUTET DAS FÜR DICH?
Glück: "Dieser Satz beschreibt den Kern meiner christlichen Hoffnung. In unserem Leben erfahren wir vieles, was uns bedrückt, aus dem wir keinen Ausweg sehen, was wir nicht ändern können, selbst bei größter Anstrengung nicht. Als Christ glaube ich daran, dass der Tod nicht das große und endgültige Scheitern bedeutet. Das ist für mich etwas sehr Tröstliches."

Eckhard Nagel, Präsident des 2. ÖKT:
Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn. (Gen 1,27)
Wirklich alle?
"Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch als geliebtes Geschöpf Gottes einmalig und wertvoll ist. Das heißt für mich, dass auch jeder Mensch den bedingungslosen Rückhalt unserer Gesellschaft verdient. Unerheblich ist dabei, in welcher Lebenssituation er sich befindet oder woher er kommt. Der Schutz der Menschenwürde ist eine fundamentale Bedingung für das friedvolle Zusammenleben von Menschen.

Das bedeutet für mich ganz konkret, dass ich mich dazu verpflichte bei wissenschaftlichen und politischen Diskursen meine christlich-ethische Perspektive zum Schutz der Menschenwürde darzustellen. Als Arzt melde ich mich zu Wort, wenn es um gesellschaftliche Themen wie Sterbebegleitung, Gentechnik oder Pränatale Diagnostik geht und gebe Zeugnis von der bedingungslosen Liebe und Menschenfreundlichkeit Gottes. So will ich für den Schutz von Schwachen eintreten, die nicht selber in der Lage sind, für sich zu sprechen."

Landesbischof Johannes Friedrich, München

Gott spricht: Aber ich bin auch bei den Zerschlagenen und Bedrückten. (Jes 57,15).
Und Du?

"Ich lache gerne. Ich bin gerne in einer fröhlichen Gesellschaft. Meine Frau und ich haben gerne Gäste. Wir lassen uns gerne anregen und inspirieren. Das sind Momente, wo ich auftanke.
Natürlich bin ich als Bischof beinahe täglich mit Menschen zusammen, die zerschlagen und bedrückt sind. Die nicht mehr weiter wissen und in ihrer Not zum Bischof gekommen sind. Das ist wichtig, klar, denn Jesus hat uns dazu den Auftrag geben. Aber es ist auch anstrengend. Nach manchen Gesprächen bin ich körperlich so erschöpft, als wäre alle meine Energie abgeflossen.
Ja, ich will auch weiterhin den Zerschlagenen und Bedrückten zur Seite stehen. Und bitte Gott, mir seinen Segen dafür zu geben. Und nehme mir vor, meine Tage so gestalten, dass ich auch die Kraft dazu habe."

Karin Kortmann, Vize-Präsidentin des ZdK

„…und Frieden auf Erden (LK 2,14)“
Was geht mich das an?

"Vor einigen Jahren besuchte ich ein Flüchtlingslager im Norden Kolumbiens. Fast 30.000 Menschen die ihrer Identität, ihrer Heimat, ihrer Freiheit beraubt waren, lebten dort in kleinen Verschlägen. Eine junge Frau sagte zu mir: „Wir machen hier jeden Tag die Kreuzeserfahrung. Aber wir wissen auch von der Auferstehungserfahrung.“
Ich möchte auch weiterhin an der einen Welt mitarbeiten, die uns alle zu gleichwertigen Schwestern und Brüder macht. Deren Zukunft im Miteinander liegt, im Frieden auf Erden."

Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal.
(Offb. 21,5)

Was bedeutet das für dich ?

"Gott ist gerecht! Jesus wird nach unserem Tod jeden auf seine Art richten. - Wie wunderbar, daß er - und ihr - heute  lebt und bei uns ist - ihr mit uns seid!
Dies läßt einen schon im heutigen Alltag Trauer, Klage und Mühsal besser bewältigen und ist eigentlich wichtig für die menschliche Psyche.

Herzlichen Dank für Eure guten Fragen, welche zum Nachdenken anregen.
Nun Euch allen alles Gute bis zum Beisammensein in München; gesegnete Tage und herzliche Grüße, Christof Lösel ( 45 Jahre alt, Industriearbeiter, ledig)

"...und Frieden auf Erden (Lk 2,14)

Was geht mich das an?

"Frieden empfindsam zu leben. Versuchen in ganz kurzen Begegnungen im Alltag (z.B. Bus, Bahn, Supermarkt).

Renate Nebusch

Gott spricht: Aber ich bin auch bei den Zerschlagenen und Bedrückten. (Jes 57,15).

Und Du?

"Auch ich will lernen, den offensichtlich Zerschlagenen und Bedrückten mich mehr anzunehmen." (ohne Namen)

Wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt. (Röm 8,22)

Was tust Du?

Ich versuchen, meinen persönlichen und politischen Beitrag zur Schöpfung zu leisten. (ohne Namen)

Gästebuch

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Eingeworfen beim 2. ÖKT in München aus -gewählt durch Redaktion

11.06.10 15:31

Wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt. (Römer 8,22)
Was tust Du?
Ich lasse - wo immer möglich - das Auto stehen und fahre Rad oder gehe zu Fuß.

Eingeworfen beim 2. ÖKT in München aus -gewählt durch Redaktion

11.06.10 15:25

4. Es gibt nicht mehr Mann und Frau, denn ihr seid alle eins in Christus. (Galater 3,28) Warum nicht?

Weil es bei Gott keinen Unterschied macht.


5. ... und Frieden auf Erden (Lukas 2,14). Was geht mich das an?

In meinem Einflußbereich bin ich dafür verantwortlich.

Eingeworfen beim 2. ÖKT in München aus -gewählt durch Redaktion

11.06.10 15:19

Gott lieb Gerechtigkeit und Recht (Psalm 33,5). Was liebst Du?
- Gott
- meinen Mann
- mein ungeborenes Kind
- gute Begegnungen im Gebet und im Leben
- Menschen Gottes Liebe spüren zu sehen.

... und Frieden auf Erden (Lukas 2,14). Was geht mich das an?
Ich bin Teil des gesamten Leibes, mein Wirken beeinflusst wie ein Schmetterlingsflügelschlag das Klima.

Eingeworfen beim 2. ÖKT in München aus -gewählt durch Redaktion

11.06.10 15:07

Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn. (Genesis 1,27) Wirklich alle?
Selbstverständlich, vor Gott sind alle gleich, alles andere zu glauben wäre Rassismus oder Egoismus.

Gott lieb Gerechtigkeit und Recht (Psalm 33,5). Was liebst Du?
Dito, leider ist es manchmal schwer, das Gerechte zu erkennen.

Eingeworfen in Einwurfbox aus gestellt beim 2. ÖKT

09.06.10 12:37

Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn. (Genesis 1,27) Wirklich alle?
Ich bin mir manchmal nicht ganz sicher, aber ich denke: schon alle.