Gästebuch
Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Kommentare rund um den 2. Ökumenischen Kirchentag.
Da unser Gästebuch in der Vergangenheit für radikale und aggressive Einträge missbraucht wurde, werden Beiträge ab sofort erst nach einer Prüfung für alle sichtbar. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Jürg Hürlimann aus Zürich
19.05.10 06:30
Vielleicht war es einfach die Kälte am Sonntag-Morgen, welche keine richtige Kirchentagsstimmung auf der Theresienwiese aufkommen liess. Ich habe eine grosse Zahl wunderbarer und interessanter Veranstaltungen auf dem ÖKT erleben dürfen, auch Gottesdienste wie unter anderem den musikalischen Eröffnungsgottesdienst auf dem Odeonsplatz, den ich als eindrücklich und gut gestaltet empfand. (Leider fand er in den Medien kaum Wiederhall; dort war praktisch nur vom zentralen Eröffnungsgottesdienst auf der Theresienwiese die Rede.) Der Schlussgottesdienst erschien mir allerdings als zu verzettelt. Es ist selbstverständlich wichtig, Geistliche verschiedener Konfessionen an einem ökumenischen Gottesdienst mitwirken zu lassen. Doch vier Kurzpredigten waren etwas viel und rissen den Gottesdienst auseinander. Eine längere und damit auch eher vertiefende Predigt einer Persönlichlichkeit (die nicht unbedingt kirchlicher Amtsträger auf Ebene Bischof / Präses hätte sein müssen) und den Einsatz der hohen Kirchenfunktionären für die verschiedenen anderen liturgischen Elemente hätte vermutlich mehr gebracht. Ökumene muss nicht bedeuten, dass Gottesdienste nach dem Quotenprinzip ausgetragen werden.
lukasius farabundus aus München
18.05.10 17:46
Kirchentag war voll schön
Magdalena Böse aus Berlin
18.05.10 16:44
Der ÖKT war sehr gut organisiert - meinen Respekt an die Organisatoren und Verantwortlichen. Auch an die Ehrenamtlichen, ganz besonders!
Manche versuchen den ÖKT mies zu machen (z.B. Martin Mosebach in der SZ). Von wegen zu viel "Happy clappy" und einfach nur ein Massenevent, bei dem vor allem das Massenerlebnis den Hauptsog ausmacht.
Ich kann dazu nur sagen:
"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich (Jesus) mitten unter ihnen".
Jesus will, dass wir zusammen sind, Party in seinem Namen machen und zusammen den Herrn loben. Genau dies geschah auf dem kirchentag.
Ich (römisch-katholisch) bin mit augefülltem Seelen-Tank wieder nach Hause gefahren.
Danke an München und das Organisations-Team.
Guido Stubenrauch aus Castrop-Rauxel
18.05.10 12:40
Hallo Ihr Lieben!
Ich war Hallenleiter im Zentrum für Neues Geistliches Lied in der Ev.-Freikirchlöichen Gemeinde, Holzstraße. Für die gute Organisation im Vorfeld und die Gastfreundschaft aller Münchner möchte ich mich herzlich bedanken. Auch vor den vielen tausend freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern, die mich und alle Hallenleiter unterstützt haben, ziehe ich meinen Hut. Es waren tolle Tage und allgemein ein "easy going". Allen, die jetzt wieder in ihrem Alltag ankommen wünsche ich, daß Gottes Segen ihre Wege immer begleiten möge.
Auf Wiedersehen in Dresden und Mannheim und ganz herzliche Grüße aus der Europastadt Castrop-Rauxel,
Guido Stubenrauch
Diethelm Göhner aus Mössingen
17.05.10 23:12
Als Familie mit drei Kindern (1.5 und 8 Jahre alt) hat man es auf dem Kirchentag ganz schön schwer. Leider haben anscheinend viele Mitchristen, die sich alle wunderbar mit dem orangenen Kirchentagsschal schmücken vergessen, dass Rücksichtnahme und Hilfe gerade von uns Christen erwartet wird.
Ich weiß nicht, wie oft unsere Kinder von eifrigen, rucksachbewehrten Kirchentagsbesuchern an- oder gar umgerempelt wurden. Eine Entschuldigung kam ganz selten. Aber dann hätte man ja vielleicht eine wichtige Veranstaltung verpasst?
Ganz entäuscht war ich dieses Jahr von den vielen Menschen mit den "Ich helfe" Tüchern. Nur ein einziges mal wurde uns eine Tür aufgehalten, damit wir mit unserem Kinderwagen durchgehen konnten. Uns die Tür vor der Nase zufallen zu lassen kam dagegen sehr oft vor. Einmal wurde sogar das Vorderrad unseres Kinderwagens in der Tür eingeklemmt. Aber es waren ja viele Helfer bei der wichtigeren Aufgabe gebunden, das Hoheitsrevier der "Helfenden" gegen unbefugtes Betreten von "Nichthelfenden" wie uns zu verteidigen.
Fazit: Das Auftreten sowohl einer Großzahl der Kirchentagsbesucher als auch der "Helfenden" hat andersdenkende Menschen mit Sicherheit davon abgehalten
sich christlich zu orientieren.
Ich denke, dass gerade bei so einer Veranstaltung das Miteinander eine mindestens ebensogroße Außenwirkung hat (positiv wie negativ) wie die vielen hochkarätigen Redner und Gäste.
Aber vielleicht hab ichs ja bloß nicht richtig kapiert?



