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Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

"Ein buntes Bild Bayerns präsentieren"

Zum Straßenfest am Eröffnungsabend des 2. Ökumenischen Kirchentages (2.ÖKT) werden über 300.000 Besucher in der Münchner Innenstadt erwartet. Für diesen sogenannten "Abend der Begegnung" sucht der 2.ÖKT nun Einzelpersonen und Gemeinden aus ganz Bayern, die das Fest mitgestalten. Über die Idee dahinter, die Mitmach-Voraussetzungen und persönliche Wünsche dafür sprachen wir mit Heidi Schülke und Willi Breher, Vorsitzende der Projektkommission "Abend der Begegnung".

Frau Schülke, als Vorsitzende der Projektkommission bereiten Sie den Abend der Begegnung vor, zu dem am Eröffnungsabend mehr als 300.000 Besucher in die Münchner Innenstadt kommen werden. Welche Idee steckt dahinter und was erwartet uns?

Heidi Schülke: Der Eröffnungsabend ist sowohl der Auftakt des Kirchentages, als auch eine Visitenkarte Münchens und Bayerns. Durch die attraktive Darstellung der Gemeinden aus den verschiedenen Regierungsbezirken wird den Besuchern ein Anreiz gegeben, sich auch weiterhin beim Kirchentag einzufinden. Es erwartet sie sowohl eine kulinarische Palette aus den unterschiedlichen Regionen Bayerns als auch ein Potpourri musikalischer, spielerischer und handfester Darbietungen aus Gemeinden und Einrichtungen. 

Herr Breher, Gemeinden und kirchliche Gruppen aus ganz Bayern können sich bei diesem Straßenfest vorstellen. Kann dort wirklich jeder mitmachen oder gibt es bestimmte Voraussetzungen dafür?

Breher: „Ja, alle können mitmachen. Wir wollen den Gästen des Kirchentages am Abend der Begegnung ein vielfältiges und buntes Bild Bayerns präsentieren. Dabei sind sowohl Einzelne oder Gruppen aus Gemeinden, kirchlichen Einrichtungen, Verbänden und Initiativen gefragt. Schön wäre es natürlich, wenn sich dazu auch ökumenische Gruppen aus den vielen Regionen zusammen mit einem Mitmachprogramm, Verpflegungsangeboten oder auf der Bühne präsentieren würden. Für weitere Fragen ist sicherlich der Besuch eines Informationsabends in der Region im Herbst 2009 sehr hilfreich.“

"Wir sagen herzlich: Grüß Gott!"

Willi Breher
Heidi Schülke

Frau Schülke, mit welchen Aktionen und Ideen können sich die Gruppen einbringen?

Schülke: „Uns liegt daran, dass sich viele Gruppen beteiligen und so ist der Kreativität keine Grenze gesetzt. Schön wären vor allem Angebote, die zum Mitmachen anregen. Der Mitmachflyer hat da schon einige Vorschläge gemacht."

Der 2. ÖKT steht unter dem Leitwort „Damit ihr Hoffnung habt“. Müssen die Aktionen und Präsentationen einen Bezug zum Leitwort haben? Und gibt es für den Abend der Begegnung noch ein zusätzliches Motto?

Breher: „Am Abend der Begegnung sagen wir zu allen Gästen des Kirchentages herzlich „Grüß Gott“! Dieses „Grüß Gott“ in Bayern soll unabhängig von den Buchstaben des ohnehin sehr offenen Leitworts an allen Ständen, Bühnen und Plätzen des Eröffnungsabends für alle erfahrbar und spürbar sein! Hier ist große Kreativität und Phantasie gefragt!“

Was wünschen Sie sich persönlich für einen gelungenen Abend der Begegnung?

Breher: „Keiner bleibt allein! Alle sollen spüren können, dass es in einer so großen Gemeinschaft keinen Grund gibt, mutlos zu sein! Zum Gelingen des Abends trägt natürlich unbedingt auch die gute Unterhaltung und Verpflegungsmöglichkeit wie bei anderen Festen auch bei. Wie heißt es so schön in einem Liedtext: „Wenn jeder gibt was er hat, dann werden alle satt!“ Das sollte uns gemeinsam gelingen!“

Schülke: "Ich wünsche mir, dass er ein Gesamtkunstwerk wird: Die inspirierenden Eröffnungsgottesdienste beflügeln zur Entdeckungsreise von Bayerns vielen unterschiedlichen Seiten, die sich in Essen, Musik, Darstellung der verschiedenen Aktivitäten der ökumenischen Familie darstellen, jeder findet etwas, das ihn besonders anspricht und der Abend klingt aus mit einem berührenden, für die nächsten Tage motivierenden gemeinsamen Akt."

Die Fragen stellte Online-Redakteurin Barbara Litzlbeck

Mein ÖKT

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Den Flyer zum Abend der Begegnung finden Sie hier: