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Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

Mit Spaß bei der Arbeit: die Mitarbeiter des 2. Ökumenischen Kirchentages.

Traumjob 2. ÖKT: Überstunden für die Ökumene

Rund 50 Mitarbeiter bereiten derzeit den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 (2.ÖKT) vor. Einige von ihnen sind zum ersten Mal bei einem solchen Großereignis dabei, einige arbeiten bereits seit Jahren bei Kirchen- oder Katholikentagen mit. Gemeinsam ist ihnen die  Begeisterung für den 2. ÖKT 

Anke Jaehn hat für die Stelle beim 2. Ökumenischen Kirchentag vieles aufgeben. Sie kündigte ihren unbefristeten Job als Online-Redakteurin, zog von Berlin nach München. „Ich wollte eine sinnvolle Arbeit machen – eine Arbeit, hinter der ich mit ganzem Herzen stehe und die mich ausfüllt“, sagt die gebürtige Niedersächsin. Als „Traumjob“ bezeichnet sie ihre Stelle als Mitarbeiterin im Bereich Programm des 2. ÖKT, die sie im Juli 2009 antrat. Schon seit langem besucht  die 34-Jährige als Teilnehmerin ein ähnliches Großereignis – den Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT). Dort genießt Jaehn immer die ganz besondere Stimmung eines solchen Mega-Treffens: „Die Atmosphäre bei den Kirchentagen ist einfach immer toll“, schwärmt Anke Jaehn, „die Menschen sind so offen und aufgeschlossen, so dass man mit vielen Besuchern leicht ins Gespräch kommt.“

Anke Jaehn
Uwe Röcher
Anke Karczewski

Anke Jaehn ist eine von 53 Mitarbeitern, die derzeit in der Münchner Geschäftsstelle den 2. ÖKT vorbereiten. Bis zum Großveranstaltung steigt die Zahl der Mitarbeiter auf rund 80 an. Einer, der seit rund 20 Jahren sowohl Katholiken- als auch Kirchentage mit vorbereitet und nun auch den 2. ÖKT, ist Uwe Röcher.  „Alle zwei Jahre klappe ich meine kleine Ikea-Wohnung zusammen und baue sie in einer anderen Stadt wieder auf“, so der Leiter des Bereichs Teilnehmerservice, „denn Kirchen- und Katholikentage ziehen auch immer von Stadt zu Stadt.“ Der ständige Wohnungswechsel ist für den 50-Jährigen kein Problem. „Viele meiner Freunde arbeiten seit Jahren im gleichen Job am gleichen Ort – mein Job ist sehr abwechslungsreich und spannend, da ich alle zwei Jahre eine neue Stadt und neue Leute kennenlerne“, betont Uwe Röcher. Dafür nimmt er auch im Kauf, dass er, wie alle anderen Mitarbeiter der Geschäftsstelle auch, oft mehr als die im Vertrag festgeschriebenen 40 Stunden pro Woche arbeitet. „Man muss wohl wirklich etwas verrückt sein, um hier zu arbeiten, aber es macht einfach verdammt viel Spaß“, sagt Röcher und lacht.

Starkes Gemeinschaftsgefühl zwischen Ehren- und Hauptamtlichen

Das sieht auch Anke Karczewski so. Die 30-Jährige hatte zuvor beim 97. Deutschen Katholikentag 2008 in Osnabrück gearbeitet und ist nun für die ökumenische Großveranstaltung nach München gezogen. Die Arbeit mit den rund 6000 ehrenamtlichen Helfern gefällt der Leiterin des Bereichs Infrastruktur ganz besonders. „Ohne diese Helfer könnten wir den 2. Ökumenischen Kirchentag gar nicht auf die Beine stellen“, weiß Anke Karczewski.  Viele von ihnen haben außerhalb des 2. ÖKT einen regulären Job, sie investieren ihren Erholungsurlaub, um zu helfen. „Dieses ehrenamtliche Engagement ist faszinierend und lässt ein besonders starkes Gemeinschaftsgefühl entstehen“, betont die Rheinländerin.  Auch unter den Mitarbeitern in der Münchner Geschäftsstelle ist der Zusammenhalt stark. Karczewski: „Hier geht es nicht darum, wer Karriere macht – sondern dass die Veranstaltung reibungslos klappt.“

Von Online-Redakteurin Barbara Litzlbeck

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