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Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

ÖKT beim Wort genommen

München, 26, April 2010. Der 2. Ökumenische Kirchentag (2. ÖKT) will zur Selbstverpflichtung anregen. Unter dem Motto „Sieben biblische Worte. Sieben Fragen. Welches Wort fordert Sie heraus?“ ermutigen die Veranstalter die Teilnehmenden dazu, Zeichen der gemeinsamen christlichen Hoffnung zu setzen und entschiedener für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einzustehen. 150 000 Karten wurden dafür mit den Tagungsunterlagen verschickt und werden vom 12. bis 16. Mai beim großen Fest des Glaubens in München verteilt. „In ökumenischer Partnerschaft wollen wir uns vor Gott und voreinander verpflichten“, heißt es im Text der Karte.
Während des 2. ÖKT liegen die Karten in den Messeeingängen West und Ost an den Ständen der Zentralen Information und an den Ständen am Münchner Stachus zum Ausfüllen bereit. Ausgewählte Einträge werden auf der Internetseite des 2. ÖKT veröffentlicht. Wer möchte, kann seine Selbstverpflichtung unter www.oekt.de/selbstverpflichtung direkt online stellen - beispielsweise im Internetcafe auf dem Messegelände.

Auch die Präsidenten des 2. ÖKT nehmen sich beim Wort:

Eckhard Nagel, evangelischer Präsident des 2. ÖKT:
Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. (Offb 21,4)
Was bedeutet das für Dich?
Als Arzt habe ich fast täglich mit scheinbar hoffnungslosen Situationen kranker Menschen zu tun. Immer wieder fragen Betroffene nach dem „Warum“. Lange habe ich gebraucht, um zu erkennen, dass es auf diese Frage keine Antwort gibt. Es ist Teil unserer Natur, dass wir krank werden können und ich weiß, dass auch Gott traurig darüber ist – traurig und in der Nähe eines jeden armen Herzens: barmherzig. Ich will versuchen, die Barmherzigkeit Gottes immer besser zu erkennen und zu erspüren. Ich verpflichte mich dazu, den Menschen, die mir anvertraut sind, von dieser Barmherzigkeit zu erzählen.

Alois Glück, katholischer Präsident des 2. ÖKT:
3. Gott liebt Gerechtigkeit und Recht. (Ps. 33,5)
Was liebst Du?
Ich habe als christlich-sozialer Politiker an vielen Entscheidungen mitwirken können. Wie für die meisten meiner Kollegen ging es dabei für mich immer auch um Gerechtigkeit und Recht. Aber es gibt verschiedene Auffassung darüber, wann diese Ideale verwirklicht sind und Politik ist ohne Kompromisse nicht möglich. Da bleibt man hinter den eigenen Ansprüchen auch manchmal zurück. Dennoch: Es lohnt sich, immer wieder neu für sie einzutreten.



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