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Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

Geschichte

„Weil das Gemeinsame stärker wiegt als das Trennende, verstehen wir den 2. Ökumenischen Kirchentag als Baustelle der Ökumene. Wir wissen uns verbunden mit der weltweiten ökumenischen Bewegung. Die christliche Einheit ist Gottes Gabe und unsere Aufgabe.“ (Aus der Orientierungshilfe für den 2.Ökumenischen Kirchentag, 2008)

Der Ökumenische Kirchentag im Jahr 2003 war die erste gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), den beiden christlichen Laienorganisationen in Deutschland, zusammen mit Angehörigen anderer Konfessionen in der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen“.

Die Bibel als gemeinsame Grundlage

Die Präsidien von DEKT und ZdK hatten im Jahr 2000 in einem Grundsatzpapier die Aufgaben und Ziele des Ökumenischen Kirchentages 2003 festgelegt.  Die Bibel und den Glauben an den dreieinigen Gott benannten sie als gemeinsame Grundlagen. Die Teilnehmer des Ökumenischen Kirchentages waren dazu eingeladen, Zeugnis abzulegen von ihrem Glauben und trotz aller Verschiedenheit offen aufeinander zuzugehen. Zugleich wollten Katholiken und Protestanten miteinander ihre Verantwortung für Gesellschaft und Welt wahrnehmen und gemeinschaftlich ihre Stimme erheben, um in der Öffentlichkeit deutlich gehört zu werden.

Nach dem Wunsch der Veranstalter sollten auf dem Berliner Ökumenischen Kirchentag auch neue Schritte auf dem Weg zur Einheit angestrebt werden. Dies erwies sich als die größte Herausforderung. Die mit dem 1. Ökumenischen Kirchentag eindrucksvoll bekundeten Hoffnungen auf tiefere Gemeinschaft zwischen den Kirchen sind weiterhin unerfüllt – und sie bestehen fort.

Viele offene Fragen

„Wir wissen, dass es Begegnungen im Gebet und im Gespräch sind, die uns näher zusammenführen. Nur wenn der Gedanke der Ökumene durch gemeinsame Erfahrung zu einer persönlichen Sache geworden ist, wird er lebendig bleiben und vorankommen.“ (ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer, 30. November 2007)

Aufgrund offener Fragen und des enormen Besucherandrangs beschlossen DEKT und ZdK vom 12. bis 16. Mai 2010 in München einen 2. Ökumenischen Kirchentag zu veranstalten. Dieser steht unter dem Leitwort „Damit Ihr Hoffnung habt“, das dem 1. Petrusbrief (Kapitel 1, Vers 21) entlehnt ist. In Zeiten von Umbrüchen und einer tiefgreifenden Vertrauenskrise soll mit dem Verweis auf die gemeinsame Hoffnung allen Christen ein Signal der Ermutigung gegeben werden.

Verantwortung der Christen im Mittelpunkt

 „Es ist keineswegs eine Verlegenheitslösung, wenn sich (…) der 2. Ökumenische Kirchentag der Verantwortung der Christen im 21. Jahrhundert widmet. Es ist vielmehr unsere ureigene Aufgabe“, sagte ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer beim Ökumenischen Kongress (30. November-1. Dezember 2007) in München. „Vieles in der Gesellschaft brennt uns auf den Nägeln – im eigenen Land, in Europa und weltweit.“ Das gemeinsame Handeln aller Christen bei der Lösung der Probleme werde zu einem gemeinsamen Denken und zu einem besseren Zusammengehörigkeitsgefühl führen. Dies werde so auch den weiteren Weg der Kirchen prägen.

Im März 2009 beschloss das Gemeinsame Präsidium das Thementableau für den 2.Ökumenischen Kirchentag. Dieses thematische Gerüst umfasst 40 zentrale Projekte, die an Projektkommissionen des 2. Ökumenischen Kirchentages überwiesen wurden. Sie haben den Auftrag, konkrete Veranstaltungen zu erarbeiten. Das vollständige Programm finden Sie ab März 2010 auf unserer Homepage.

Zum 2. Ökumenischen Kirchentag 2010  werden weit mehr als 100.000 Dauerteilnehmer und rund 400.000 Besucher beim Abend der Begegnung in der Münchner Innenstadt erwartet.

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