Logo & Link zu der Startseite

Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

Hoffnungen und Erwartungen

Die 43 Mitglieder im Gemeinsamen Präsidium wurden durch die gastgebenden Kirchen, den Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT), das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) benannt.

Wir haben sie nach ihren Wünschen für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München befragt:

Professor Dr. Dr. Eckhard Nagel:

„Ich erhoffe mir einen Ökumenischen Kirchentag, der die Liebe als Mittelpunkt des Christentums deutlich macht, der Ängste vor den Problemen des Heute und des Morgen abbauen hilft, dessen Begegnungen authentisch frei von Rivalität sind und dessen Markenzeichen gemeinschaftlich gelebte Spiritualität ist.“

Eckhard Nagel, Jahrgang 1960, ist Ordinarius für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften an der Universität Bayreuth und Leiter des Transplantationszentrums am Klinikum Augsburg, Mitglied im Präsidiumsvorstand des DEKT und evangelischer Präsident des 2. Ökumenischen Kirchentages.

Dr. Johannes Friedrich:

„Ich hoffe, dass schon während der Vorbereitung viele neue ökumenische Verbindungen und Projekte in den Gemeinden vor Ort entstehen, so dass wir während der vier Tage des Ökumenischen Kirchentags im Mai 2010 den Höhepunkt eines langen, positiven ökumenischen Prozesses feiern können.“

Johannes Friedrich, Jahrgang 1948, ist Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Dr. Reinhard Marx:

"Vom 2. Ökumenischen Kirchentag in München erwarte ich mir, dass unser Blick geschärft wird für die gegenwärtigen Herausforderungen in unserer Gesellschaft und dass wir gemeinsam als Christen dazu Perspektiven für ein gelingendes Zusammenleben entwickeln.

Gemeinsam wahrgenommene Verantwortung ist von Anfang an ein wichtiges Element auf dem ökumenischen Weg und so hoffe ich, dass wir durch diese Tage die Gemeinschaft unter allen, die an Christus glauben, vertiefen in Respekt und Wertschätzung füreinander. Diese vertiefte Gemeinschaft wird unser Zeugnis für Jesus Christus, dem Grund unserer Hoffnung, für diese Welt stärken. Ihm begegnen wir in der gemeinsamen Bibelarbeit, im Gebet und Gottesdienst, worauf ich mich genauso freue, wie auf den lebendigen Diskurs in zahlreichen Veranstaltungen.

Reinhard Marx, Jahrgang 1953, ist Erzbischof von München und Freising.

Professor Dr. Alois Baumgartner:

"Der ökumenische Kirchentag 2010 steht unter dem Leitwort 'Damit ihr Hoffnung habt'. Für christliche Gemeinden, Verbände und Gruppen ist die Zeit bis zum Ökumenischen Kirchentag 2010 eine gute Gelegenheit, nach Wegen anschaulich gelebter Hoffnung zu suchen.

Ich bin mir sicher: Die Welt sehnt sich nach der Sprengkraft christlicher Hoffnung. Lassen wir uns dazu anstiften, als Christen in die Gesellschaft hineinzuwirken und Zeugnis von unserer Hoffnung zu geben."

Professor Dr. Alois Baumgartner, Jahrgang 1941, ist Vorsitzender des Diözesanrates des Erzbistums München und Freising.

Katrin Göring-Eckardt:

„So wie die Isar München nicht trennt, sondern die Stadt verbindet, so soll auch der Ökumenische Kirchentag sein. Wir haben die gleiche Quelle, wir trinken aus demselben Fluss. Ich wünsche mir, dass wir die Brücken nutzen. Einen Kirchentag in Bewegung: mitreißend, inspirierend, aber auch mal einladend zum Verweilen am Fluss, mit einem offenen Blick auf die andere Seite.“

Katrin Göring-Eckardt, Jahrgang 1966,ist Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Theologin aus Thüringen und Mitglied im Präsidiumsvorstand des DEKT.

Heinz-Wilhelm Brockmann:

"Vom 2. Ökumenischen Kirchentag erhoffe ich mir, dass die Christen in unserem Land, aber auch die Öffentlichkeit darüber hinaus, verstehen, wie sehr wir zusammengehören, was wir schon gemeinsam tun und was wir bewegen können, wenn wir zusammen stehen."

Heinz-Wilhelm Brockmann ist ehemaliger Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und Staatssekretär im hessischen Kultusministerium.

Professor Dr. Gerhard Robbers:

„Gemeinsamkeit vertiefen. Neue Wege suchen. Respekt vor dem Anderssein haben. Sich selbst erkennen. Streiten und versöhnen. Aufbrüche wagen. Feiern können. Hilfe leisten. Nicht fragen, was es nützt – fragen: Ist es wahr? Sich einmischen können. Geduldig sein. Mission tragen. Verantwortung übernehmen. Sprechen können. Schweigen können. Sich besinnen. Aus der Quelle schöpfen. Gott suchen.“

Professor Dr. Gerhard Robbers, Jahrgang 1950, ist Professor für Öffentliches Recht, Kirchenrecht, Staatsphilosophie und Verfassungsgeschichte an der Universität Trier und Mitglied im Präsidiumsvorstand des DEKT.

Dr. Ellen Ueberschär:

 „Ich hoffe sehr, dass es uns beim Ökumenischen Kirchentag in München gelingt, die ökumenische Vision für alle Beteiligten zu erneuern, eine produktive und transparente ökumenische Streitkultur zu etablieren – und mehr junge Menschen für diesen Weg zu gewinnen.“

Ellen Ueberschär ,Jahrgang 1967, ist Generalsekretärin des DEKT und Pfarrerin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Professor Dr. Karin von Welck:

„Ich wünsche mir, dass wir es gemeinsam schaffen, eine Atmosphäre des Dialogs und der Anregung zu erzeugen, wie sie schon den ersten Ökumenischen Kirchentag geprägt hat. Ein besonderes Anliegen ist mir, die Gemeinsamkeiten von Kirche und Kultur noch sichtbarer zu machen und zu stärken.“

Karin von Welck, Jahrgang 1947, ist Ethnologin, Kultursenatorin von Hamburg Mitglied im Präsidiumsvorstand des DEKT. Präsidentin des 32. DEKT 2009 in Bremen und

Magdalena Bogner:

"Ich erwarte vom 2. ÖKT und von dem Weg auf diesen hin - dass wir uns in unserer je eigenen Konfession aus ängstlicher Erstarrung heraus in Bewegung setzen (lassen), dass wir uns lösen aus manch fesselnden Sorgen um Strukturen, Zahlen oder Besitzstände;

Dass die Konfessionen eine neue Offenheit aufeinander hin leben - eine Offenheit, die unser gemeinsames geistliches Leben stärkt: unsere Zuwendung zu Gott und zu den Menschen.  

Dass wir miteinander an Glaubwürdigkeit gewinnen, weil wir als Christinnen und Christen die Sorgen und Fragen der Menschen mit wachsamen Sinnen wahrnehmen, die drängenden Herausforderungen unserer Gesellschaft und Zeit aufgreifen und Rechenschaft geben von unserer Hoffnung.

Magdalena Bogner, Jahrgang 1947, war Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) und ehemalige Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Wolf-Michael Catenhusen:

„Der Ökumenische Kirchentag soll Zeugnis von Stärke und Lebendigkeit ökumenischer Zusammenarbeit geben – in der gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft unserer Gesellschaft wie im gegenseitigen Lernen aus  Erfahrungen in Glaubenspraxis und Spiritualität.“

Wolf-Michael Catenhusen, Jahrgang 1945, ist ehemaliger Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung und Mitglied im Präsidium des DEKT.

Anne Gidion:

"Meine Hoffnung war: Seit Berlin 2003 sind alle Kirchen- und Katholikentage ökumenisch. Dass es nun einen offiziellen 2.ÖKT gibt, ist für mich dafür eine Verdeutlichung. Ich wünsche mir viel Konfession: Selbstverständlichkeit im Umgang miteinander bei bleibender Neugier auf das Fremde des eigenen Glaubens.“

Anne Gidion, Jahrgang 1971, ist Pastorin und Mitglied im Präsidium des DEKT.

Ulrike Greim-Haspel:

„Der erste Ökumenische Kirchentag war ein großes Fest. Vor allem, weil wir froh waren, dass er überhaupt möglich wurde. Der zweite ÖKT wird richtige Arbeit, denn nun geht es um Qualität. Wir haben die Chance und die Aufgabe, behutsam, aber auch ohne falsch verstandenen Respekt miteinander zu reden. Wir müssen lernen, aus dem Evangelischen ins Katholische zu übersetzen, und umgekehrt. Ebenso aus dem Freikirchlichen und dem Orthodoxen. Und wir haben die Chance, vom Nabel weg auf die Themen zu sehen, die vor unser aller Füßen liegen. Gemeinsam, versteht sich.“

Ulrike Greim-Haspel, Jahrgang 1971, ist Thüringen-Korrespondentin für Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk und Mitglied im Präsidium des DEKT.

Professor Dr. Hans Michael Heinig:

"Der 2. Ökumenische Kirchentag wird ein Zeichen für die von allen Christen geteilte Hoffnung setzen. Er wird ein Ort der gelebten Geschwisterlichkeit sein und damit der Ökumene der theologischen Profile eine Ökumene der Herzensbildung zur Seite stellen."

Hans Michael Heinig, Jahrgang 1971, ist Professor für Öffentliches Recht an der Universität Göttingen und Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Dr. Reinhard Höppner:

„Wir wollen zeigen und erleben: Ganz gleich wie die Großwetterlage ist, die Christen wollen Ökumene, ganz praktisch, in Verantwortung vor Gott und den Menschen. Die Herausforderungen im 21. Jahrhundert brauchen eine glaubwürdige und für die Welt überzeugende Antwort, die wir nur gemeinsam geben können.“

Reinhard Höppner, Jahrgang 1948, ist ehemaliger Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Präsident des 31. DEKT Köln 2007 und Mitglied im Präsidium des DEKT.

Volker Hufschmidt:

„’Unser Christsein wird heute in zweierlei bestehen: im Beten und im Tun des Gerechten unter den Menschen’ (Dietrich Bonhoeffer). Mit dem 2. Ökumenischen Kirchentag können wir als katholische und evangelische Christen spirituell weiter zusammenwachsen und unser Zeugnis für die Welt glaubwürdiger machen.“

Volker Hufschmidt, Jahrgang 1938, ist Direktor i.R. , Vorsitzender der Konferenz der Landesausschüsse des DEKT und Mitglied im Kirchentagspräsidium.

Hans-Georg Hunstig:

"Ich erhoffe mir vom 2. ÖKT, dass Gott dort Christinnen und Christen aller Konfessionen, ja letztlich viele Menschen guten Willens zusammenführt. Diese sollten sich austauschen können darüber, warum sie die Welt nicht mehr verstehen, oft mutlos sind und ihre Talente nicht einsetzen, zugleich sollten sie aber Hoffnung erfahren können. So können sich alle Teilnehmenden dann für ihren persönlichen Alltag aber auch unserer Gesellschaft zusprechen: Damit ihr Hoffnung habt."

Hans-Georg Hunstig arbeitet als Rechtsanwalt und Notar. Er ist Sprecher für pastorale Grundfragen im ZdK und war lange Vorsitzender des Diözesankomitees im Erzbistum Paderborn.

Dr. Andreas Löw:

„Meine Vision? Eine ökumenische Symphonie der christlichen Konfessionen wird auf dem 2. ÖKT erklingen. Und die 200.000 Teilnehmenden werden deren Klang wie ein Resonanzkörper verstärken, so dass er überall hörbar wird: in den Ortsgemeinden, der weltweiten Ökumene und unserer ganzen Gesellschaft.“

Andreas Löw, Jahrgang 1963, ist Pfarrer, Vorsitzender des Landesauschusses Württemberg des DEKT und Mitglied in der Präsidialversammlung des DEKT.

Steffen Reiche:

„Der Ökumenische Kirchentag ist nicht der Himmel auf Erden, aber dem Himmel ein Stück näher. In einer Welt, die vergessen hat, dass sie Gott vergessen hat, gemeinsam Zeugnis abzulegen, ändert uns und die Welt. So verschieden wir sind – eine Handvoll Tage erleben, dass uns mehr verbindest als uns trennt. Das Wunder der einen Kirche Jesu Christi werden wir gemeinsam im Glauben erleben – als Geschenk. Es wird uns Mut und Appetit auf mehr machen.“

Steffen Reiche, Jahrgang 1960, ist Mitglied des Bundestages, Pfarrer im Wartestand, ehemaliger Minister für Wissenschaft und Kultur in Brandenburg und Mitglied in der Präsidialversammlung des DEKT.

Professor Dr. Günter Ruddat:

„’Glücklich sind die, die Träume träumen und dafür arbeiten, dass sie wahr werden’ – Ökumene in der interkulturellen und interreligiösen Welt von heute – lokal und global – auf allen Ebenen von ‚ganz unten’ bis ‚himmlisch weit’ miteinander ehrlich wahrnehmen und mit den Menschen engagiert durchbuchstabieren, gestalten und feiern von A wie Abendmahl bis Z wie Zivilcourage.“

Günter Ruddat, Jahrgang 1947, ist Hochschullehrer für Praktische Theologie an der Evangelischen Fachhochschule Bochum und an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel und Vorsitzender des Ständigen Ausschusses Abendmahl, Gottesdienst, Fest und Feier beim DEKT.

Dr. Albert Maximilian Schmid:

"Ökumene heißt für mich innere Weite gegenüber allen Fragen der Menschen. Das Verbunden sein mit Christus Jesus ist es, das auch alle Christen untereinander verbindet. Geben wir der Welt ein Zeugnis seiner Liebe beim gemeinsamen Kirchentag und jeden Tag!"

Albert Maximilian Schmid ist Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

 

Heidi Schülke:

„Vom 2. Ökumenischen Kirchentag verspreche ich mir einen intensiveren Austausch und ein vertieftes Verständnis zwischen den Konfessionen. Das gemeinsame Erlebnis der Freude am Christsein sollte die theologischen Unterschiede überstrahlen. Lebensnähe und Heiterkeit, gesellschaftliches Engagement und Spiritualität gehören für mich zum Kirchentag.“

Heidi Schülke, Jahrgang 1939, ist ehemalige Präsidentin der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Dr. Simone Schwanitz:

„Ich wünsche mir, dass der 2. ÖKT dort ansetzt, wo der 1. ÖKT geendet hat, und dass wir bei der thematischen Zusammenarbeit entdecken, wie viel mehr Gemeinsames als Trennendes es als Grundlage für die Gestaltung einer gerechten und menschenwürdigen Gesellschaft gibt.“

Simone Schwanitz, Jahrgang 1968, ist Leiterin der Stabsstelle überregionale Koordinierung im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz und Mitglied in der Präsidialversammlung des DEKT.

Dirk Tänzler:

„Jung, engagiert und dynamisch. So wünsche ich mir den 2. Ökumenischen Kirchentag. Jung, weil ich hoffe, dass viele junge Menschen kommen. Engagiert, weil wir Christinnen und Christen Verantwortung zeigen für unsere Welt: Denn das Christentum war, ist und bleibt eine gestaltende Kraft in unserer Gesellschaft.

Dynamisch, weil wir etwas bewegen wollen in den drängenden Herausforderungen unserer Zeit: was tun wir gegen den Klimawandel, was bedeutet uns Arbeit, wie können wir für mehr Frieden und Gerechtigkeit sorgen? Und das alles unter dem guten Vorzeichen unserer christlichen Hoffnung. Sie ist Ausdruck unseres Glaubens und Handelns.“

Dirk Tänzler ist BDKJ-Bundesvorsitzender.

Andrea Wagner-Pinggéra:

"Wenn du schnell gehen willst, geh allein; willst du aber weit gehen, geh mit anderen. Vom Ökumenischen Kirchentag erhoffe ich mir ein kräftiges, positives ökumenisches Signal für die Kirchen und die Gesellschaft in einer Zeit, in der die Zeichen eher auf Rückzug und Selbstbesinnung stehen. Ökumene ist mehr als eine theologische Spielwiese – in ihr findet christliche Weltverantwortung ihren tiefen Ausdruck.“

Andrea Wagner-Pinggéra,Jahrgang 1968, ist Pfarrerin und Beauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für den 2. Ökumenischen Kirchentag.

Dr. Johannes Weiß:

„Als Mitglied einer großen ‚konfessionsverschiedenen’ Familie und langjähriger Journalist im Bereich Religion, Kirche und Gesellschaft erwarte ich vom 2. Ökumenischen Kirchentag, dass er wie sein Vorgänger zeigt: Wir sind in der Ökumene in den letzten Jahrzehnten allen Unkenrufen zum Trotz eben doch einen großen Schritt vorangekommen.“

Johannes Weiß, Jahrgang 1952, ist Programmchef des Kulturradios SWR2 und Vorsitzender des Publizistischen Ausschusses des Deutschen Evangelischen Kirchentags.

Dr. Beatrice von Weizsäcker:

„Ökumenischer Kirchentag 2010: offen und kritisch, fröhlich und ernst. Ernst heißt: ernst nehmen und ernst meinen – in politischen und ethischen, in Glaubens- und Lebensfragen. So war der evangelische Kirchentag immer, so soll auch der Ökumenische Kirchentag in München sein.“

Beatrice von Weizsäcker, Jahrgang 1958, ist Journalistin und Juristin und Mitglied der Präsidialversammlung des DEKT.

Dr. Armin Wouters:

"Vom 2. Ökumenischen Kirchentag erwarte ich mir, dass die Gäste bei uns in München in einer ökumenisch vertrauensvollen, von gegenseitiger Wertschätzung getragenen Atmosphäre gute Aufnahme finden, so dass wir gemeinsam über unsere Aufgaben in der Gesellschaft von heute nachdenken, Antworten entwickeln und Hoffnung für unsere Zeit formulieren können.

Ich hoffe, dass die Tage in München unseren ökumenisch müden Beinen wieder Kraft geben, damit wir mit neuem Schwung voranschreiten auf dem Weg zu einer sichtbaren Gemeinschaft unter uns Christinnen und Christen. Ich freue mich, den Reichtum geistlichen Lebens in den verschiedenen christlichen Konfessionen entdecken zu können und Impulse für das geistliche Leben in meiner Kirche zu erhalten.

Armin Wouters ist bischöflicher Beauftragter des Erzbistums München und Freising für den 2. Ökumenischen Kirchentag.

Mein ÖKT