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Damit Ihr Hoffnung habt

2. Ökumenischer Kirchentag

München 12.-16. Mai 2010

Aufforstungsprojekt in Ecuador

Der Wind weht scharf über die Felder im Kanton Guano auf über 3.000 Meter und treibt Staubfahnen vor sich her. Wenn es regnet, legt sich zwar der Staub, aber dann schwemmt das Wasser die Ackerkrume die Hänge hinunter. So werden die Erträge der Bauern Jahr für Jahr weniger.

Ursache dieser Entwicklung ist die starke Abholzung in der Gegend. Zunächst waren es große Haziendas, die das Holz verkauften und dann das Land für Anbau und Viehwirtschaft nutzten. Heute reichen den Kleinbauern die kleinen Parzellen nicht mehr für das Überleben. Sie brennen daher Flächen ab und beschleunigen so die Erosion in der Gegend. Dadurch versiegen Quellen und der Wassermangel wird verstärkt.

Die Landpastoral der Diözese Riobamba hat nun zusammen mit den örtlichen Indianergemeinschaften und den Bauern einen Prozess begonnen, um den Teufelskreis von Armut und Abholzung zu durchbrechen. Die Kleinbauern können sich über eine nachhaltige Wirtschaftsweise beraten lassen. Unterstützt wird das Projekt von der Erzdiözese München und Freising.

Die Aufforstung von Ackerraine
n und der damit verbundene Schutz vor Erosion zeigen der Bevölkerung den Sinn und Nutzen dieser Maßnahmen. So wächst in der Landbevölkerung langsam die Überzeugung, dass es mehr bringt, Bäume zu pflanzen als Waldflächen abzubrennen. Mit Mitteln des Projektes können gefährdete Flächen wieder aufgeforstet werden.

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