Corona

Anpassungen an die aufgrund von Corona veränderten Rahmenbedingungen

Die Chance verantwortungsvoll nutzen

In seiner Sitzung am 18.9.2020 hat das Gemeinsame Präsidium des 3. Ökumenischen Kirchentages (ÖKT) bestätigt, dass der ÖKT in Frankfurt vom 12. bis 16. Mai 2021 stattfinden soll. Das Format wird an die aufgrund von Corona veränderten Rahmenbedingungen angepasst.

 Ja. Gerade in Krisenzeiten sind Begegnung, Dialog und Gemeinschaft wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit dem 3. ÖKT bietet sich die Chance, denen eine Plattform zu geben, die ernsthaft darum ringen, unsere demokratische Grundordnung, ein friedliches Miteinander und unsere ökologischen Lebensgrundlagen zu bewahren. Diese Chance soll genutzt werden, denn das Leitwort „schaut hin“ fordert dazu auf, christlich motiviert Verantwortung zu übernehmen. Die einladenden Kirchen, das Land Hessen und die Stadt Frankfurt bestärkten DEKT (Deutscher Evangelischer Kirchentag) und ZdK  (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) als Veranstalter in ihrem Vorhaben und stehen dem ÖKT dabei als Partner fest zur Seite – genau wie ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Akteuren und kirchlichen Institutionen und Verbänden.

Die vier geplanten Hauptthemenbereiche bleiben bestehen, aber das Programm des 3. ÖKT wird kompakter. Infolge der Corona-Pandemie rücken neue Fragen und Herausforderungen ins Blickfeld. Diesen wird eine besondere Bedeutung zukommen. Der Austausch soll weiterhin öffentlich, partizipativ und kontrovers erfolgen: Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Wie zukunftsfähig ist unser Wirtschaftssystem? Wie ist die Schöpfung noch zu retten? Wie wandeln sich Kirchen und unsere Art, den christlichen Glauben zu leben?

Die einzigartige Mischung aus gesellschaftspolitischem, geistlichem und kulturellem Programm wird erhalten bleiben.

 

 

Der Ökumenische Kirchentag wird gemeinsam mit den zuständigen Behörden keine Veranstaltung umsetzen, die ein erhöhtes Ansteckungsrisiko in sich birgt. Wir arbeiten mit den zuständigen Behörden intensiv zusammen, um ein sicheres Hygienekonzept zu erstellen. Dabei lassen wir uns auch von anerkannten wissenschaftlichen Expert*innen beraten.

Die Geschäftsstelle ist derzeit im Kontakt mit der Stadt Frankfurt am Main und dem Gesundheitsamt, um die konkreten Details des Hygienekonzeptes zu besprechen. Oberbürgermeister Peter Feldmann, Bürgermeister Uwe Becker, Gesundheitsdezernent Stefan Majer und der Leiter des Gesundheitsamtes Prof. René Gottschalk unterstützen den ÖKT und die aktuellen Planungen. Wir gehen fest davon aus, dass gemeinsam ein sicheres Hygiene- und Schutzkonzept entwickelt werden kann.

Etablierte Hygienemaßnahmen wie Mund-Nasen-Schutz, Abstandsregeln, Desinfektion und gute Belüftung werden garantiert eine Rolle spielen.

Mit einer Genehmigung des Hygienekonzeptes ist planmäßig bis Frühjahr 2021 zu rechnen. Trotzdem führen die veränderten Rahmenbedingungen dazu, dass einzelne Planungsschritte im Zeitplan früher absolviert werden müssen als beispielsweise bei den Sicherheitskonzepten vergangener Kirchen- und Katholikentagen. Aktuell liegen wir gut in diesem angepassten Zeitplan.

Der ÖKT soll stattfinden. Als Veranstalter übernehmen wir damit Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit unserer Teilnehmenden. Sollten wir diese nicht angemessen, gemäß gesetzlicher Vorgaben und nach wissenschaftlichen Standards schützen können, würde der ÖKT abgesagt werden.

Durch die Hygienevorgaben, vor allem die Abstandsregel an den Veranstaltungsorten und auf den Verkehrswegen, kann unser Programm nicht der geplanten und erhofften Anzahl von Teilnehmenden zugänglich gemacht werden. Trotzdem werden wir in der Messe und im Stadtgebiet präsent sein. Sicherheit steht auch für uns hier im Vordergrund. Damit man sich eine bessere Vorstellung machen kann, hilft vielleicht zu wissen, dass nach dem derzeitigen Stand des Hygienekonzeptes Programm für ca. 30.000 Menschen angeboten werden kann.

Aber auch die, die nicht nach Frankfurt reisen können oder wollen, sind herzlich eingeladen, den 3. ÖKT mitzufeiern. Wir setzen verstärkt auf digitale Angebote wie Streaming, Chatrooms und hybride Veranstaltungen, die Teilnehmende im Netz und in Frankfurt zusammenbringen.

Der Ticketverkauf startet am 1. Dezember 2020.

Beispielsweise in Schulen. Die entsprechenden Konzepte werden gerade mit den Behörden abgestimmt. Grundsätzlich zeigen sich diese optimistisch, dass eine hygienekonforme Unterbringung in Gemeinschaftsquartieren möglich ist.

Von einer Vermittlung von Privatquartieren nehmen wir dieses Mal Abstand, um den derzeitig ständig angepassten Hygienestandards besser entsprechen zu können. Der ÖKT kooperiert im größeren Umfang mit Frankfurt Tourismusmarketing – und wird Teilnehmende dadurch bei der Suche nach Hotelzimmern unterstützen können.

Wir wissen außerdem, dass es in einem Ballungsraum wie dem Rhein-Main-Gebiet viele Teilnehmende geben wird, die zu Hause übernachten. Das zeigen auch die Erfahrungen aus dem Ruhrgebiet und dem Dortmunder Kirchentag 2019.

 

Die Rückmeldungen auf unsere Bewerbungs- und Anmeldeverfahren sind durchweg gut. Die Standanmeldungen für unsere Agora liegen über unseren Erwartungen und wir freuen uns über mehr als 650 Bewerbungen für unser Thematisches Programm. Auf für unser Kulturprogramm verzeichnen wir reges Interesse.

Im Oktober startet die Anmeldung für unsere Helfende und wir freuen uns, dass sich bereits viele Einzelpersonen und Gruppen bei uns gemeldet haben, die uns bei der Umsetzung der Veranstaltung ehrenamtlich unterstützen möchten.

 

Musik und Gesang sind entscheidend für die Atmosphäre von Kirchen- und Katholikentagen. Deswegen ist es den Verantwortlichen wichtig, immer wieder neu zu prüfen, was davon ermöglicht werden kann.

Klar ist, es werden beim 3. ÖKT die gleichen Vorschriften gelten wie überall in Hessen im Mai 2021.

Ausgehend von den aktuellen Bestimmungen zeigen sich verschiedene Optionen. Bei Open-Air-Veranstaltungen wäre unter Wahrung der entsprechenden Abstandsregeln Singen und der Einsatz von Bläsergruppen möglich. In geschlossen Räumen gilt dies nur für Gesangsbeiträge.

Gemeinsames Singen und der Einsatz von großen Bläsergruppen sind unter den aktuellen Auflagen leider meist nicht möglich, weshalb wir entsprechende Programmpunkte zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorantreiben. Auch andere musikalische Großprojekte müssen ggf. angepasst werden oder können nicht stattfinden.

Wir bitten alle an einer Mitwirkung interessierten Bläser*innen und Sänger*innen mit uns im Kontakt zu bleiben, um über die aktuellen Planungsstände gut informiert zu sein. Auf oekt.de/programm werden Informationen zu finden sein.

 

Die Anzahl der Veranstaltungen wird aufgrund der Hygienemaßnahmen sicherlich angepasst werden müssen, aber immer noch im vierstelligen Bereich liegen.

Der ÖKT wird in der Messe, auf Open-Air-Flächen und in Kirchen und Veranstaltungsräumen im gesamten Stadtgebiet präsent sein. Selbstverständlich sind Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten der Stadt Frankfurt wie der Römer, die Paulskirche, der Dom, das Dominikanerkloster und die Alte Oper genauso eingeplant wie Flächen, die wir speziell für den ÖKT gestalten werden: die Weseler Werft und das Mainufer.

Die Veranstalter halten an ihrem liturgischen Gesamtkonzept fest. Den Rahmen des 3. ÖKT bilden der Eröffnungsgottesdienst am Mittwoch und der Ökumenische Schlussgottesdienst am Sonntag.

Aktuell werden zwei Eröffnungsveranstaltungen geplant – auf dem Mainkai und auf dem Roßmarkt. Auf dem Mainkai ist am Donnerstag auch der zentrale Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt geplant.

Die Planungen für den Ökumenischen Schlussgottesdienst sind noch nicht abgeschlossen, weshalb wir hier noch keine Aussagen machen können.

Der Abend der Begegnung (AdB) macht am Eröffnungsabend des ÖKT die Region und die gastgebenden Kirchen im Frankfurter Innenstadtbereich sichtbar. Ziel ist es, gegenseitige Wahrnehmung, Begegnung und Austausch zu ermöglichen – ganz im Sinne unseres Leitwortes „schaut hin“. Der AdB wird der Stadt und den Frankfurtern eine ganz besondere Atmosphäre schenken und zeigen, dass man trotz Abstandsregeln Gemeinschaft erleben kann.

Wir planen, die Bühnenbereiche nach aktuellen Bedingungen zur Kontaktverfolgung zugangskontrolliert zu gestalten. Die Stände werden frei zugänglich sein. Dazu verteilen wir mehr als 20 kleine Inseln mit Angeboten vom Opernplatz bis zum Schaumainkai. Für die Verpflegung wird ein eigenes Konzept erarbeitet. Die Gemeinden werden um Mitmachangebote gebeten, um ihre Arbeit und ihre Kirchen vorzustellen. Es ist regionales Bühnenprogramm auf mehreren Bühnen vorgesehen.

Der 3. Ökumenische Kirchentag wird nur durch den Einsatz sehr vieler ehrenamtlicher Helfenden möglich. Wie immer, werden diese sehr gut auf ihre jeweiligen Aufgaben vorbereitet. Das bedeutet auch, dass ein besonderes Augenmerk auf Schulungen zur Umsetzung des Hygienekonzeptes liegen wird.

Wie viele Helferinnen und Helfer zur Umsetzung der Konzepte benötigt werden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau sagen. Sehr wahrscheinlich werden sich aber Aufgabenbereiche verändern. Für uns steht jedoch außer Frage, dass wir für alle eingesetzten Helfenden einen sicheren Rahmen ermöglichen werden.

 

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Wir helfen Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder per E-Mail:

Telefon: +49 69 24 74 24-0
E-Mail: info(at)oekt.de

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