Oratorium EINS

Digitale Uraufführung

Oratorium EINS

Logo des Oratoriums, ein Kreis mit bunten Farben und dem Wort "EINS"

Zwei Frauen spinnen den Erzählfaden des Oratoriums, das sich vielfach an die Apostelgeschichte anlehnt. Die Journalistin Julia reist für eine Recherche aus unserer Gegenwart in die Zeit der Urchristen. Sie begegnet Junia, die Paulus in Röm 16,7 nicht nur als Verwandte, sondern auch als herausragende Persönlichkeit unter den Apostelinnen und Aposteln grüßt. Beide begegnen den Aposteln Petrus und Paulus, werden konfrontiert mit Konflikten zwischen dem heiden- und judenchristlichen Christusverständnis. Julia erlebt, wie die jungen Gemeinden das Oster- und Pfingstgeschehen feiern – erfährt aber auch von der Eskalation des Konfliktes, die in die Steinigung des Stephanus mündet.

Das Besondere an der Entstehung des Stückes ist auch sein komplett ökumenischer Charakter
Eugen Eckert, Frankfurter Stadionpfarrer und Referent der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Kirche und Sport.

„Das Besondere an der Entstehung des Stückes ist auch sein komplett ökumenischer Charakter“, sagt Eugen Eckert, Frankfurter Stadionpfarrer. Gemeinsam mit Helmut Schlegel, Franziskaner und Priester, hat er das Libretto für dieses Oratorium ersonnen.

Die Idee zu dem gigantischen Stück hatten Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum der EKHN und Diözesankirchenmusikdirektor Andreas Großmann vom Bistum Limburg, die vor drei Jahren eigens eine ökumenische Arbeitsgemeinschaft aus Kirchenmusiker*innen zusammengerufen hatten, deren Aufgabe darin bestand, Ideen für gemeinsame (Groß-)Projekte beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt zu entwickeln. Ihre Vision war es ursprünglich, im Frankfurter Stadion den „größten ökumenischen Chor der Welt“ mit vielen tausend Sänger*innen und Musizierenden zu präsentieren.

Die Besetzung wurde den Hygieneauflagen angepasst: Vier Solist*innen singen zu den Klängen der Neuen Philharmonie Frankfurt am Main. Das rund 50-köpfige Orchester mit seiner Band spielt unter der Leitung des Wetzlarer Domorganisten Valentin Kunert. Außerdem dabei sind ein Auswahlchor von Studierenden der Musikhochschule Frankfurt unter der Leitung von Professor Florian Lohmann und die Frankfurter Co-Op Dance Company.

Um den ursprünglichen Charakter des „Oratoriums zum Mitsingen“ zu erhalten, sind Virtual Choir-Einspielungen eines Kinderchores (Frankfurter Domsingschule), eines Chores aus hauptamtlichen Kirchenmusiker*innen (Bistümer Limburg, Mainz und Fulda, Evangelische Kirchen in Hessen-Nassau und Kurhessen-Waldeck, sowie der ACK Hessen-Rheinhessen) und einem Bläserensemble der EKHN geplant.

Künstlerisch zusammengebunden wurde dies alles unter der Regie von Uwe Hausy, Referent für Spiel und Theater der EKHN. Komponiert wurde das rund 90-minütige Werk von den Kirchenmusikern Peter Reulein vom Bistum Limburg und Bernhard Kießig.

Die Noten zum Oratorium, als Ausgabe für Soli, Chor und Klavier, können Sie ab sofort über den Dehm Verlag beziehen.

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