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h - Frankfurt feiert Kultur

Stadtspaziergang „schaut hin Frankfurt“

Die nachfolgenden Beiträge bieten einzelne Perspektiven. Verschiedene Personen haben bei zur Erstellung und Auswahl beigetragen. Diese Perspektiven sind nicht deckungsgleich zu den Meinungen des 3. Ökumenischen Kirchentages oder der Gastgebenden Kirchen.

Alte Oper Frankfurt

Digitale Kultur in Kirche

Kirche im HR

Lasershow statt Kerzenschein

Frankfurt feiert Kultur

Ohne die Bürgerinnen und Bürger gäbe es die Alte Oper nicht. Das Gebäude wurde beim Luftangriff 1944 zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb es eine Ruine. Schrotthändler plünderten es aus. Fast 40 Jahre lang lag die Alte Oper in Trümmern. Der Stadt fehlten das Geld und der politische Wille zum Wiederaufbau.

Wären nicht die Bürgerinnen und Bürger Frankfurts gewesen. Bereits 1953 gründet sich eine Initiative „Rettet das Opernhaus!“ und sammelte Spenden. Die Engagierten bewiesen Geduld, Hartnäckigkeit und unerschütterliche Liebe zu ihrer Oper. Es kamen Millionen D-Mark zusammen. Die Aktion wurde einer der größten Bürger*innen-Initiativen für Kultur in der damaligen Bundesrepublik. 1981 wurde die neue Alte Oper feierlich eröffnet.

Kultur gehört allen. Das haben die Frankfurter*innen offenbar gewusst. Es geht ohne Kultur. Aber es geht ohne sie nicht gut.  Kultur ist vielleicht nicht systemrelevant. Aber sie ist seelen-relevant. Das Wesen der Kultur ist Begegnung mit einem Gegenüber. Das haben Kultur und Religion gemeinsam.

Pfarrer Martin Vorländer,

Rundfunkbeauftragter der EKHN für den Hessischen Rundfunk

In Deutschland gibt es 16 überordnende Dialektgruppen (Planet Wissen). Eine davon: hessisch. Und sogar hier kann man nochmal zwischen Nieder-, Ost-, Mittel- und Südhessisch unterscheiden. Und ob man es glaubt oder nicht, selbst die Schlümpfe können hessisch (hessenschau).

Frankfurt prägt eine unglaubliche Jazzkultur. 1928 wurde am Hoch´schen Konservatorium sogar die erste Jazz-Klasse weltweit gegründet.

Mittlerweile zählt der Jazzkeller in der Innenstadt (faz) seit vielen Jahren zu den Aushängeschildern der „Jazzhauptstadt“.

Auch den Komponisten und Pianisten Yuriy Sych (faz) hat die Frankfurter Jazzatmosphäre imponiert. So wendete er sich von seinem Traum von New York ab, um in seiner Lieblingsstadt zu bleiben.

Die Frankfurter Jazzszene hat einiges zu bieten und erfährt somit auch ordentlich Kritik, vor allem im Hinblick auf die Nachwuchsgeneration (faz). Eine Hilfe sind Vereine und Initiativen, wie die Jazzinitiative (jazz-frankfurt) oder Jazz Montez (jazzmontez).

Neben den berühmten Häusern wie der Alten Oper und den Städtischen Bühnen, sind die Kirchen ebenso feste Größen in der Kulturszene.

St. Katharinen direkt an der Hauptwache oder die KunstKulturKirche Allerheiligen verbinden Gemeinde- und Kulturleben.

Wer es jünger möchte, wird in der Jugendkirche JONA oder der Jugendkulturkirche St. Peter fündig.

Einen anderen Weg geht die vielfältige Akademie-Arbeit in Frankfurt. Die Evangelische Akademie und das Haus am Dom mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus freuen sich auf Gesellschaft: demnächst kommt die Jüdische Akademie! (Jüdische Allgemeine)

Etwa 60 Museen kann sich Frankfurt sein Eigen nennen, wovon 37 am Museumsufer (museumsufer.de) ihr zuhause fanden. Hier kann man zum Beispiel das Deutsche Architekturmuseum (Deutschlandfunk) oder das berühmte Städel Museum erkunden. Neben berühmten Werken von Picasso, Monet und Rembrandt, bekam letztes Jahr ein Kunstwerk besonders viel Aufmerksamkeit (Hessenschau).

1985 sorgte das Theaterstück „Der Müll, die Stadt und der Tod von Rainer Werner Fassbinder für einen Skandal. Juden*innen demonstrierten in Deutschland erstmals nach 1945 für ihre Rechte. (faz)

Obwohl viele Künstler*innen und Musiker*innen es über digitale Formate versuchen, bleibt der Großteil der Darstellungen aus. Das macht sie wütend (br.klassik)

Neben Größen im Jazz, in der Klassik, im Theater und im Ballett, lebt in Frankfurt eine der größten deutschen Hiphoplegenden. Der 50-jährige Moses Pelham hat die deutsche Musik (Hessenschau) geprägt.

Die Theater-Pilger machen sich in Frankfurt auf die Suche nach dem Teufel. (YouTube) 😉

Ein Projekt der Gastgebenden Kirchen:

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E-Mail: service(at)oekt.de

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