Verbände, Gruppen und Organisationen senden 650 Vorschläge für thematisches Programm ein

Fülle von Bewerbungen: ÖKT startet Vorbereitung des Programms

Damit beginnt die Arbeit der Projektkommissionen

Der Ökumenische Kirchentag (ÖKT) verzeichnet eine große Beteiligung auf seinen Aufruf, das thematische Programm der fünf Tage (12.-16. Mai 2021) zu gestalten. Gruppen, Verbände und Organisationen aus dem kirchlichen und weltlichen Bereich brachten hierzu insgesamt knapp 650 Vorschläge ein. Diese verteilten sich auf die Hauptthemenbereiche „Glaube, Spiritualität, Kirche", „Lebensräume, Lebenswelten, Zusammenleben", „Schöpfung, Frieden, Weltgemeinschaft" und „Wirtschaft, Macht, Verantwortung" und die Zentren „Familien und Generationen", „Frauen-, Männer-, Geschlechterperspektiven" und „Regenbogen". Für andere Bereiche des ÖKT können bis teilweise in den Herbst hinein weiter Ideen eingebracht werden. Insgesamt soll es beim ÖKT mehr als 2000 Veranstaltungen geben.

Gleichzeitig beginnt in diesen Tagen die überwiegende Zahl der Projektkommissionen mit ihrer Arbeit. In knapp 50 dieser Gremien tauschen sich Fachleute aus, um geeignete Programmvorschläge auszuwählen und weiterzuentwickeln oder eigene Veranstaltungen zu konzipieren. Die Mitglieder wurden vom Gemeinsamen Präsidium des ÖKT berufen und werden ihre Arbeit bis zum Frühjahr 2021 fortsetzen. Insgesamt beteiligen sich auf diese Weise mehr als 600 Personen ehrenamtlich ohne Honorar an der Programmgestaltung.

Trotz Corona-Krise: Programmplanungen gehen unvermindert weiter

„650 Vorschläge sind eine hervorragende Grundlage, um weiter zu planen. Vielen Dank an alle, die sich bisher beteiligt haben. Mich freut das große Interesse. Für mich ist das gerade in diesen Zeiten ein Hoffnungszeichen. Es zeigt: Ökumene und Ökumenischer Kirchentag sind relevant. Es ist für uns Ansporn den ÖKT weiter zu planen und alles zu tun, damit er gelingen und stattfinden kann“, sagt Julia Helmke, die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

„Die ehrenamtlichen Mitglieder in den Projektkommissionen sind sehr motiviert und wollen etwas für den ÖKT erreichen. Insgesamt gehen trotz der allgemeinen Beeinträchtigungen durch die Corona-Krise die Programmplanungen unvermindert weiter. Die Projektkommissionen tagen beispielsweise zunächst in Videokonferenzen. Wir sind deshalb sehr zuversichtlich unseren Zeitplan einzuhalten“, so Marc Frings, Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Es besteht darüber hinaus weiter die Möglichkeit, sich noch für andere Bereiche des Programms zu bewerben: Der 15. August 2020 ist Bewerbungsschluss für Ideen und Vorschläge zum Kulturprogramm, zu den Gottesdienstangeboten, zu den Zentren „Kinder“, „Junge Menschen“ und dem „International Ecumenical Centre“. Außerdem zur Agora (vergleichbar dem Markt der Möglichkeiten des Kirchentages und der Kirchenmeile des Katholikentages) und den „Regionalen Gemeindeprojekten“. Wer mit einem Präsentationsstand vertreten sein will oder sich am Abend der Begegnung beteiligen möchte, sollte sich bis 15. Oktober bzw. 15. November 2020 bewerben. Bläser- und Sängerchöre haben mit ihrer Meldung sogar noch Zeit bis zum 15. Januar 2021. Alle Infos zum Mitwirken beim Ökumenischen Kirchentag finden sich unter oekt.de/mitwirken.

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